Backend & Datenbank-Plattformen

Wenn Excel zu chaotisch wird und Airtable zu teuer.

Wir bauen maßgeschneiderte Datenbank-Plattformen mit Directus. Open Source, DSGVO-konform, auf deutschen Servern, mit visueller Oberfläche für Ihre Mitarbeiter. Vom einfachen Excel-Ersatz bis zur kompletten Branchen-Software.

Das Problem hat einen Namen: Version_final_NEU_2.xlsx

Irgendwann hat es jeder Betrieb: Die Kundenliste lebt in drei Dateien, die Preise stehen in einer vierten, und welche davon stimmt, weiß nur eine Kollegin — wenn sie da ist. Jede Auswertung beginnt mit Archäologie.

Das ist kein Excel-Problem. Es ist ein Fundament-Problem: Es fehlt der eine Ort, an dem Ihre Daten wohnen.

Das Wichtigste in einem Satz: Bevor Reporting, Controlling oder KI funktionieren können, brauchen Ihre Daten ein Zuhause mit klaren Regeln — genau das bauen wir.

Warum Directus

Open Source, auf Ihrem Server, ohne Abo-Falle. Directus legt sich als saubere Schicht über eine PostgreSQL-Datenbank: durchdachtes Datenmodell, Oberflächen zum Pflegen, ein Rechtesystem, das regelt, wer was sieht — und eine API, über die Workflows, Apps und Auswertungen dieselben Daten nutzen. Kein Vendor-Lock-in, keine Lizenz pro Kopf, alles auf deutschen Servern.

Was das im Alltag bedeutet:

Bewährt im härtesten Test: dem eigenen Alltag

Beispiel Branchenplattform Pflege. Unsere komplette Plattform für ambulante Pflegedienste — Einsatzplanung, Leistungsnachweise, Abrechnungsvorbereitung, Controlling — läuft auf genau diesem Fundament: Directus und PostgreSQL, produktiv im Betrieb mit rund 40 Mitarbeitenden. Die ganze Geschichte steht in den Projekten.

Beispiel erster Schritt. Meist beginnt es kleiner: eine zentrale Kunden- und Auftragsdatenbank, die Excel ablöst — mit Import der Altdaten, sauberem Modell und Schulung. Von dort wächst es in Ihrem Tempo.

Was kostet das?

Die erste Ausbaustufe — etwa die zentrale Kunden- und Auftragsdatenbank von oben — beginnt ab 3.000 € und wächst danach in Ihrem Tempo: Modul für Modul, jeweils zum Festpreis.

Alle Preise im Überblick →

Wann Directus nicht die Antwort ist

Wenn Sie „nur eine Website” brauchen, ist Directus Overkill — dafür gibt es leichtere Werkzeuge. Directus lohnt sich, wenn Daten das Problem sind: verstreut, widersprüchlich, ohne Regeln. Ob das bei Ihnen der Fall ist, hören Sie von uns im Erstgespräch — auch, wenn die Antwort „noch nicht” lautet.

Excel-Wildwuchs
Datenmodell
Oberfläche + API
Ein Datenstand

Von Chaos zu Struktur — vereinfacht.

So läuft das ab

Sieben Schritte. Kein offenes Ende.

  1. 01 Schritt 1

    Kostenloses Erstgespräch

    Welche Daten arbeiten Sie heute? In welchen Tools? Wo ist der Schmerz? Was würden Sie idealerweise wollen? Am Ende wissen Sie, ob Directus passt — und wenn nicht, sagen wir das ehrlich.

  2. 02 Schritt 2

    Festpreis-Angebot

    Sobald die Anforderungen klar sind, bekommen Sie ein Festpreis-Angebot. Bei umfangreicheren Projekten machen wir manchmal eine kurze Discovery-Phase voraus — einen halben bis ganzen Tag für das Datenmodell, ebenfalls mit klarem Preis.

  3. 03 Schritt 3

    Setup und Datenmodell

    Directus wird auf einem Server eingerichtet — bei Ihnen, in unserer Infrastruktur oder bei Hetzner direkt. Wir bauen das Datenmodell auf, oft auf Basis Ihrer bestehenden Excel-Strukturen oder Airtable-Bases. Datenmigration aus alten Tools ist möglich.

  4. 04 Schritt 4

    Konfiguration der Oberfläche

    Directus hat eine flexible Admin-Oberfläche, die wir auf Ihre Mitarbeiter zuschneiden. Welche Felder sind sichtbar? Wer darf was bearbeiten? Welche Ansichten brauchen welche Rollen? Das wird einmal ordentlich konfiguriert.

  5. 05 Schritt 5

    Frontend oder Integrationen

    Wenn Sie zusätzlich ein eigenes Frontend brauchen — eine Mitarbeiter-App, eine Kunden-Plattform, eine Website — bauen wir das parallel. Wenn Sie nur das Backend brauchen, verbinden wir es über die Directus-API mit Ihren anderen Systemen.

  6. 06 Schritt 6

    Übergabe und Schulung

    Sie bekommen eine kurze Schulung für die Admin-Oberfläche — meist nicht mehr als eine Stunde, weil sie intuitiv ist. Dokumentation auf Deutsch, mit Bildern. Sie und Ihre Mitarbeiter können danach selbständig arbeiten.

  7. 07 Schritt 7

    Wartung — optional

    Directus-Updates, Server-Pflege, kleinere Erweiterungen wenn sich Anforderungen ändern. Wer das selbst übernehmen kann oder will, zahlt es nicht.

Stack

Was wirklich läuft.

Directus als Kern, PostgreSQL als Datenlager, Hetzner als Heimat. Frontends in Astro oder React — je nachdem, ob die Anforderung statisch oder interaktiv ist.

Directus v11 · self-hosted

Datenbank-Plattform

Open-Source-Plattform, die echte Datenbank, automatische REST/GraphQL-API und Admin-Oberfläche in einem kombiniert. Keine Pro-Nutzer-Kosten. Läuft auf Ihrem Server — Daten und Code gehören Ihnen.

PostgreSQL 16 · ACID

Datenbank

Industrie-Standard seit 25 Jahren. ACID-konform, replizierbar, für Anwendungen jeder Größe. Directus schreibt direkt in Postgres — kein proprietäres Format, keine Vendor-Abhängigkeit bei den Rohdaten.

Hetzner DE · DSGVO

Hosting

Deutsche Rechenzentren, DSGVO-konform. Standard-Setup: Directus + PostgreSQL in Docker auf Ubuntu LTS, gehärtet. Für größere Plattformen mit Custom-Frontend auch Multi-Container-Setups auf dedizierten Servern.

Astro / React nach Bedarf

Frontend

Astro für statische oder inhaltsorientierte Frontends (SEO-optimiert, schnell). React für dynamische Webapps mit komplexer Interaktivität. Welche Technologie, entscheidet der Anwendungsfall — beide sprechen die Directus-API.

Was nicht im Stack steht: SaaS-Datenbank-Tools mit US-Cloud-Lock-in (Airtable, Notion), Pro-Nutzer-Abos die skalieren, und proprietäre Backend-Frameworks die Sie binden. Directus ist Open Source — kein Vendor bestimmt über Ihre Daten.
Ehrlich gesagt

Wann Directus nicht passt.

Directus ist ein mächtiges Werkzeug, aber nicht für jeden Anwendungsfall das richtige. Hier sind drei Situationen, in denen wir Ihnen etwas anderes empfehlen würden:

  • Wenn Sie eine reine Marketing-Website ohne Daten-Anwendung brauchen

    Für eine Website mit festen Inhalten reicht ein klassisches CMS oder ein statischer Site-Builder. Directus ist als Datenbank-Plattform überdimensioniert — das lohnt sich erst, wenn echte Daten-Anwendungen dazukommen.

  • Wenn Sie nur ein einzelnes Formular oder eine einfache E-Mail-Liste brauchen

    Für ein Kontaktformular, das Adressen sammelt, oder eine Newsletter-Liste gibt es schlankere Lösungen. Directus braucht Setup-Aufwand, der sich erst bei komplexeren Datenmodellen amortisiert.

  • Wenn Sie ein vorkonfiguriertes Cloud-Produkt ohne eigenes Hosting wollen

    Directus braucht einen Server und jemanden, der ihn einrichtet. Wenn Sie das nicht wollen — also lieber ein fertiges SaaS-Produkt mit Klick-Interface — gibt es bessere Alternativen. Wir helfen Ihnen dann gern, die richtige zu finden.

Lassen Sie uns reden

Klingt das nach Ihnen?

Wir prüfen in 30 Minuten, ob und wie das für Ihren Betrieb Sinn ergibt. Kostenfrei. Kein Verkaufsgespräch.

  • Persönlich mit Kevin Stein — kein Sales-Funnel.
  • NDA auf Wunsch vor dem Gespräch.
  • Wenn's nicht passt, sage ich es Ihnen ehrlich.
zeitstein KI-Assistent Online
Lieber ohne KI? E-Mail Anrufen

    Antworten kommen von einer KI und können Fehler enthalten. Verbindlich ist das Erstgespräch.

    Was ist der Unterschied zu Notion oder Airtable?
    Notion und Airtable sind SaaS-Tools — Sie zahlen pro Nutzer, Ihre Daten liegen in den USA, und die Anpassbarkeit ist begrenzt. Directus ist Open Source und läuft auf Ihrem Server. Sie zahlen einmal für die Einrichtung, dann nur noch Server-Kosten. Datenstruktur und Oberfläche sind tief anpassbar, die Daten gehören Ihnen. Für KMU bis etwa 30 Nutzer ist Notion oder Airtable oft günstiger im Setup, aber teurer im Lauf — bei mehr Nutzern wendet sich das Blatt schnell.
    Was passiert, wenn ich später ohne Sie weitermachen will?
    Sie behalten alles. Directus ist Open Source, der Code liegt auf Ihrem Server, die Daten gehören Ihnen. Jeder Directus-fähige Entwickler kann übernehmen. Keine Verträge, keine Lizenzen, keine Lock-in-Effekte.
    Brauche ich technisches Wissen, um Directus zu nutzen?
    Für die tägliche Nutzung nicht — die Admin-Oberfläche ist intuitiv. Wenn Sie selbst Datenmodelle erweitern oder Felder anpassen wollen, ist das in der Oberfläche ohne Programmieren möglich. Tiefere Anpassungen (eigene UI-Komponenten, komplexe Workflows) machen wir.
    Wie viele Nutzer kann eine Directus-Plattform haben?
    Technisch keine harte Grenze. Wir haben Setups gesehen mit zehn Nutzern und solche mit mehreren hundert. Anders als bei Notion oder Airtable zahlen Sie nicht pro Nutzer — der Server entscheidet, ab wann Sie skalieren müssen, und das ist erst bei sehr großen Anwendungen ein Thema.
    Können meine Daten aus Excel oder einem alten System übernommen werden?
    In der Regel ja. Excel-Migration ist Standard. Aus älteren Systemen (Access, alte SQL-Datenbanken, andere SaaS-Tools mit Export) ebenfalls. Im Erstgespräch klären wir, was möglich ist und wie aufwendig die Migration wird.
    Was wenn meine Anforderungen wachsen?
    Directus wächst mit. Sie können jederzeit neue Collections hinzufügen, das Datenmodell erweitern, neue Frontend-Komponenten anschließen. Anders als bei SaaS-Tools, bei denen Sie irgendwann an Plan-Grenzen stoßen, sind Sie hier nur durch Ihre Server-Größe limitiert — und Server lassen sich problemlos skalieren.
    Ist Directus stabil und produktionsreif?
    Ja. Directus existiert seit über zehn Jahren, hat eine aktive Community, regelmäßige Updates, und wird weltweit von Unternehmen jeder Größe produktiv eingesetzt. Wir nutzen es selbst seit mehreren Jahren in unterschiedlichen Projekten — unter anderem als Basis für unsere eigene Plattform für ambulante Pflegedienste.